Aktuelles

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Gastvortrag zum Thema Antisemitismus

Besuch vom Landesverband: Workshop zu Antiziganismus

Im Rahmen der Kooperation mit dem „Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen“ fand am 24.05.2019 im Rahmen der Blockveranstaltung „Normalisierte Wissensbestände: Zur Frage nach einer kritischen Pädagogik in der Migrationsgesellschaft“ (Tatjana Kasatschenko, M.A.) ein Workshop zum Thema Antiziganismus statt. Hierbei wurden die Studierenden mit verschiedenen Methoden für Antiziganismus sensibilisiert. Vorurteile über Sinti und Roma sowie Funktionsweisen antiziganistischer Fremdbilder wurden zu einem Cluster zusammengetragen und als solche gemeinsam dekonstruiert. Neben der Klärung der Begriffsbildung von Antiziganismus wurden Informationen zum historischen und aktuellen Antiziganismus in Deutschland und Europa anhand eines Zeitstrahls erarbeitet.

Kooperationsprojekt „Erasmus+“ im Sommersemester 2019: Lehrkräftefortbildung an der HEMS

Im Rahmen der „Erasmus+“-Kooperation mit der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt (HEMS) wird im Sommersemester 2019 eine Fortbildung zum Thema “(K)EINE FRAGE DER KULTUR? Impulse für diversitätsbewusstes Lehren in der Migrationsgesellschaft” stattfinden. Die Fortbildung ist als Workshop für Lehrkräfte an beruflichen Schulen angelegt und wird von teilnehmenden Studierenden eines theorie-praxis-reflektierenden Projektseminars (Leitung: Lisa Freieck) konzipiert und am 24.06.2019 an der HEMS umgesetzt. Interessierte Lehrkräfte können sich beim zuständigen Kooperationspartner Daniel Brücher anmelden: brue@hems.de.

Workshop zu postkolonialer Bildungsarbeit: Besuch von „Otros Mundos“

Innerhalb des Projektseminars „Keine Macht für niemand? Rassismus als Problem migrationsgesellschaftlicher Bildung“ (Dozentin: Lisa Freieck, M. A.) fand am 28.01.2019 ein dreistündiger Workshop statt. Zum mittlerweile fünften Mal war Mario Sacco vom Bildungsprojekt „Otros Mundos – Globales Lernen für junge Menschen“ zu Besuch, um sich gemeinsam mit den Seminarteilnehmer*innen auf eine Spurensuche zum Thema Rassismus, Kolonialismus und postkoloniale Dominanzverhältnisse zu begeben.

Ausgehend von den im Seminar erarbeiteten Fragestellungen und Theorien wurde im Workshop zunächst eine Übung aus der postkolonialen Bildungsarbeit erprobt und anschließend in der Seminargruppe methodologisch reflektiert. Ergänzend wurden Umsetzungsmöglichkeiten der Übung in Schule und Unterricht vorgestellt. Die Studierenden erhielten so die Gelegenheit, einerseits ihre theoretische Auseinandersetzung mit Rassismus auf einer methodischen Ebene zu vertiefen und andererseits ein Gespür für die Potentiale und Fallstricke rassismuskritischer Praxis zu entwickeln.

Theorie-Praxis Reflexion: Bildung, Migration und Schule (in Kooperation mit der HEMS)

Im Rahmen des zQSL-Projekts „Heterogenität als Qualitätsherausforderung in der Lehramtsausbildung“ und des Seminars „Theorie-Praxis Reflexion: Bildung, Migration und Schule“ (Dozentin: Tatjana Kasatschenko M.A.) besuchten die Studierenden in zwei aufeinanderfolgenden Wochen eine Klasse angehender technisch-mathematischer Softwareentwickler*innen der Heinrich-Emanuel-Merck Schule (HEMS)

Vor dem Hintergrund der zuvor behandelten Theorien im Bereich der Migrationspädagogik konzipierten die Lehramtsstudierenden eine Lehr-Lern-Einheit für die Schüler*innen der HEMS und führten diese vor Ort eigenständig durch.

Die Fragen, die gemeinsam im Austausch behandelt wurden, sahen u.a. wie folgt aus:

  • Welche (kritischen) Perspektiven zum Thema Interkulturalität und auf den Begriff ‚Kultur‘ gibt es innerhalb der Pädagogik?
  • Was meint Kulturalisierung(skritik)? Was hat das mit Rassismus zu tun?
  • Wer spricht wie, wann, über wen und welche Effekte sind mit der Verwendung von ‚Herkunft‘ als Differenzierungskategorie verbunden?

Ziel war es, potentiell vorausgegangene interkulturelle Trainings auf Seiten der Schüler*innen kritisch zu erweitern und Fragen nach (Mehrfach-)Zugehörigkeiten sowie Differenzkategorien und ihren ein- und ausschließenden Mechanismen aufzuwerfen.

Für die Studierenden lag die besondere Herausforderung darin, die im Seminar erarbeiteten theoretischen Erkenntnisse im ersten Schritt als Teil ihres eigenen Sensibilisierungsprozesses wahrzunehmen und im zweiten Schritt angemessene Formen der praktischen Vermittlung zu entwickeln. Gleichzeitig erhielten sie so die Gelegenheit, die Möglichkeiten und Grenzen migrationsgesellschaftlicher Bildungspraxis exemplarisch zu erproben und als solche zu reflektieren.

Mobile Ausstellung mit dem Titel: “Der Weg der Sinti und Roma”

Im Rahmen des zQSL Projekts „Heterogenität als Qualitätsherausforderung in der Lehramtsausbildung“ und des Seminars „Migrationsgesellschaftliche (Differenz)Bildung“ (T. Kasatschenko) war die Mobile Ausstellung des Kooperationspartners, dem Verband deutscher Sinti und Roma – Landesverband Hessen, vom 07.05.18 – 14.05.18 an der TU im Foyer/Köhlersaal zu sehen.

Eine einstündige Führung durch den Mitarbeiter des Landesverbandes fand ebenfalls statt.

Die Ausstellung thematisiert die kontinuierliche Ausgrenzung und Verfolgung von Sinti und Roma seit ihrer Ankunft im deutschsprachigen Raum vor über 600 Jahren. Neben dem Völkermord im Nationalsozialismus behandelt sie auch die Bürgerrechtsbewegung deutscher Sinti und Roma seit den 1980er Jahren bis in die heutige Zeit. Sie bietet auf gut verständliche Weise einen Einblick in das Thema Antiziganismus, die geschichtlichen Hintergründe und beleuchtet auch die heutige Diskriminierungssituation.

Studentische Mitarbeiter_in für das Heterogenitätsprojekt gesucht

Ausschreibung für eine studentische Hilfskraft zum 01. April 2018

Zur Unterstützung des Projekts „Heterogenität als Qualitätsherausforderung in der Lehramtsausbildung“ wird eine studentische Hilfskraft ab dem Sommersemester 2018 mit einem monatlichen Stundenumfang von 20 Stunden gesucht. Die Vergütung erfolgt nach dem üblichen Satz.

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung bei der Seminargestaltung (z.B. Organisation, Evaluation)
  • Literaturrecherche und –verwaltung (Recherche, Beschaffung, Scannen)
  • Korrekturlesen wissenschaftlicher Texte
  • Unterstützung bei anfallenden Projektvorhaben (Workshops, Vorträge, Flyergestaltung u.ä.)
  • Transkriptionstätigkeiten

Ihr Profil

  • Pädagogisches Studium (bspw. Lehramt)
  • Sicherer Umgang mit Seminartechnik (Laptop, Beamer, Audiotechnik)
  • Grundlegende EDV-Kenntnisse
  • Selbständige/zuverlässige Arbeitsweise und Freude an der Arbeit im Team
  • Interesse an Themen rund um Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftliche Ungleichheit
  • organisatorische Fähigkeiten

Ihre Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) richten Sie bitte ab sofort bis zum

20.03.2018 per E-Mail an Tatjana Kasatschenko (t.kasatschenko@apaed.tu-darmstadt.de)

Stellenausschreibung HiWi SoSe 2018

“Diskriminierung reflektieren”

“Diskriminierung reflektieren” heißt es auf Seite 10 der aktuellen Ausgabe (1/2018) der >>hoch³<< , der Zeitung der Technischen Universität Darmstadt.

Den gesamten Artikel zum Heterogeniätsprojekt finden Sie unter: Link

“Intersektionale und machtkritische Perspektiven auf pädagogische Bildungspraxis”

Am 10.01.2018 fand im Rahmen der Veranstaltung “Intersektionale und machtkritische Perspektiven auf pädagogische Bildungspraxis” ein Workshop mit externen Referent_innen des Bildungsprojekts “Otros Mundos: Globales Lernen für junge Menschen” statt. Das Bildungsprojekt bietet Workshops zu den Themen “Klimawandel und Umweltkonflikte”, “Kolonialismus und Rassismus”, “Menschenrechte und soziale Bewegungen”, “Migration” und “Wirtschaft” an.

An diesem Tag beschäftigten sich die Studierenden mit verschiedenen Methoden, die zur Sensibilisierung für eine rassismuskritische Perspektive eingesetzt werden können. Zunächst führten die Teilnehmer_innen die Übungen unter der Leitung der Referent_innen durch und diskutierten die Inhalte im Anschluss gemeinsam. Vor dem Hintergrund der späteren professionellen pädagogischen Praxis wurden auch didaktische Aspekte der Übungen besprochen und mögliche Abwandlungen der Methoden für unterschiedliche Lerngruppen betrachtet.

Den aktuellen Flyer von „Otros Mundos“ finden Sie unter: http://otrosmundos.infobuero-nicaragua.org/wp-content/uploads/2016/03/Otros_Mundos_Flyer_2016_web.pdf

Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Schule in Groß-Zimmern

Fachtag im Projekt Heterogenität

Im Rahmen des theorie-praxis-reflektierenden Seminars mit dem Titel “Kultur macht Schule oder Kultur, Macht und Schule: Pädagogik in der Migrationsgesellschaft” (WS 16/17) fand eine Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Schule in Groß-Zimmern statt. Die Studierenden führten unter der Leitung von Tatjana Kasatschenko, M. A. für die Lehrkräfte der Schule einen Fachtag durch, in dessen Fokus rassistische und postkoloniale Darstellungen in für Schulen konzipierten Materialien lagen.

In Kleingruppen wurden Schulbücher und Unterrichtsmaterialien gemeinsam mit den Lehrkräften analysiert. Dies geschah auf Grundlage von zuvor gehaltenen Einführungsvorträgen von den Studierenden über die Themen Rassismus, Postkolonialität und Rassismus in Schulbüchern am Beispiel 'Afrika'.

Am gelungenen Fachtag konnten die Studierenden in den direkten Austausch mit Lehrkräften kommen und dazu die Erkenntnisse der im Verlauf des Seminars intensiven Auseinandersetzung mit den Themen und Theorien nutzen.

Das abschließende Fazit zur Relevanz der Thematik für den Schulalltag rundete den erfolgreichen Fachtag ab.