queere_woche

Queer Coach zu Gast an der TU Darmstadt

(Links: Cristian Magnus ('Queer Coach'). Rechts: Benedikt Pielenz.
(Links: Cristian Magnus ('Queer Coach'). Rechts: Benedikt Pielenz.

Im Rahmen der Queeren Woche 2019 hielt Cristian Magnus einen Vortrag zum Thema “De/Thematisierung von LGBTQ*-Themen in der Lehrer*innenbildung”. Organisiert wurde der Vortrag von Benedikt Pielenz in Kooperation mit dem AStA der TU Darmstadt und dem Projekt Schulpädagogik der Vielfalt.

Die Queere Woche ist eine Veranstaltungsreihe, die sich kritisch mit differenzrelevanten Ungleichheiten aus Perspektive der Gender, Queer und Dis/Ability Studies auseinandersetzt. Die angebotenen Veranstaltungsformate – Gastvorträge, Workshops und reguläre Seminarsitzungen – stehen allen interessierten Besucher*innen offen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Informationen zu den Angeboten des von Cristian Magnus finden sie hier: https://www.thequeercoach.com/

Auszeichnung der Queeren Woche mit dem Athene Preis für gute Lehre

Die Organisator*innen der “Queeren Woche” Nadine Balzter, Florian Cristobal Klenk und Dr. Olga Zitzelsberger wurden mit dem Athene Preis 2018 für gute Lehre (Fachbereichspreis Humanwissenschaften) für ihr langjähriges Engagement in Sachen Vielfalt ausgezeichnet.

Der Preis hebt die Bedeutung der akademischen Lehre für die TU Darmstadt hervor und soll Anreize schaffen, sich im Sinne der Grundsätze für die Lehre zu engagieren. Gefördert wird die Verleihung durch die Carlo und Karin Giersch Stiftung an der TU Darmstadt.

Vielfalt fordert!

#4GenderStudies

Vielfalt ist eine soziale Tatsache. Sie ist aber auch eine Herausforderung und Aufforderung an uns alle, über das Verhältnis zu uns selbst und zur Welt immer wieder neu zu reflektieren. Wie Forschung und Lehre im Allgemeinen nehmen Gender und Queer Studies die Aufgabe wahr, eine kritische Reflexion von sozialen und geschlechtlichen Unterscheidungen zu för-dern und damit zu einem hierarchiefreien und wertschätzenden Umgang mit Differenz und deren Anerkennung beizutragen.
Beschäftigte und Studierende der TU-Darmstadt unterstützen daher den bundesweiten Akti-onstag #4GenderStudies. Wir sehen in den Gender und Queer Studies eine leidenschaftliche Haltung innerhalb kritisch engagierter Wissenschaft mit steter Bereitschaft zu neuerlichem Nachdenken, einschließlich der sich daraus ergebenden Revisionen traditioneller Vorstellun-gen sexueller und geschlechtlicher ‚Richtigkeiten‘.
Denn Geschlecht und Sexualität stellen individuell, gesellschaftlich und global noch immer Erfahrungskontexte dar, die Leiden schaffen. Mit der Anerkennung dessen, der Wahrneh-mung und Untersuchung von Gewalt und ihrer Ursachen kann eine widerständige Perspekti-ve eingenommen werden. Diese zielt auf ein umfassendes Verständnis von Gerechtigkeit ab, das geschlechtliche und sexuelle Gerechtigkeit und Freiheit inkludiert.

Studierende und Beschäftigte der TU-Darmstadt

Gastvortrag an der Universität Bremen

Trans*geschlechtlichkeit und Dis/Ability im Fokus pädagogischer Professionalität

Florian Cristobal Klenk (Praxislabor) wird im Rahmen der Ringvorlesung „Trans*, Inter*, Post? – Leerstellen und Reflexionsprobleme in der (erziehungswissenschaftlichen) Differenz- und Ungleichheitsforschung“ am 04.12.2018 einen Vortrag zum Thema “Un/be/deutende Andere? Verschränkungen von (Trans*)Geschlechtlichkeit und Dis/Ability” an der Universität Bremen halten. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe durch die Arbeitsbereiche “Allgemeine Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Bildungstheorie” (Prof. Dr. Bettina Kleiner) und “Bildungsinstitutionen/-verläufe und Migration” (Prof. Dr. Marc Thielen).

Poster und Programm als PDF

Ringvorlesung im Wintersemester 2018/2019

Körper/Bildung – Gender und Differenz in globalen Transformationsprozessen

Die diesjährige Ringvorlesung des Instituts für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik setzt sich mit globalen Transformationsprozessen in der Körper/Bildung auseinander. Damit ist nicht nur die Herausbildung und Konstruktion eines (vergeschlechtlichten) Körpers gemeint, sondern auch die Frage verbunden, wie institutionalisierte Erziehung und Bildung im Verlauf des Lebens (z.B. in der Familie, KITA, Schule, Erwachsenenbildung, im Beruf, der Hochschule und den (MINT) Fachkulturen) an diesen Prozessen beteiligt sind. Im Rahmen der Ringvorlesung soll in kritisch-dekonstruktiver Perspektive diskutiert werden, welche Möglichkeiten und Grenzen sich aktuell eröffnen, den Körper in der Erziehungswissenschaft neu zu denken und gängige Vorstellungen von Geschlecht und Differenz zu durchkreuzen. Aus unterschiedlichen Perspektiven, wie der Allgemeinen Pädagogik, der Medienpädagogik, Berufspädagogik, Schulpädagogik und Didaktik der Technik- und Naturwissenschaften sowie der Mode und Ästhetik, wird die Körper/Bildung betrachtet und gemeinsam mit Masterstudierenden der Bildungswissenschaft sowie allen interessierten Besucher*innen diskutiert.

Die Ringvorlesung beginnt am 24.10.2018 und findet Mittwochs von 16:15 – 17:55 Uhr in Gebäude S 103 Raum 12 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Ankündigung und Programm als PDF

Gender- und diversitykompetent in den Vorbereitungsdienst

Geschlecht und Behinderung im Fokus schulpädagogischer Professionalität

Unter dem Titel „Vielfalt gestalten“ fand am 28.07.2018 das diesjährige „Referendariats-Einsteiger-Seminar“ (RES 2018) für Stipendiat*innen der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (SDW) in den Räumen der Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt.

Im Rahmen des mehrtätigen Programms präsentierte Florian Cristobal Klenk – Mitarbeiter im Projekt „Schulpädagogik der Vielfalt: inklusiv lehren und lernen“ (TU Darmstadt) – aktuelle Perspektiven diversitätsbewusster Lehre und sensibilisierte die angehenden Lehrer*innen in einem Workshop für Intersektionen zwischen den Differenzkategorien Geschlecht und Behinderung.

 

Posterpräsentation im Rahmen der International Conference on Inclusion

Heterogenität als Querschnittsaufgabe der Lehrer*innenbildung

Vom 13.-14. Juli 2018 findet zum 6. Mal die “International Conference on Inclusion” an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Vom Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik präsentieren Florian Cristobal Klenk und Henrike Heil (beide Praxislabor) aktuelle Projekte der TU Darmstadt zur Weiterentwicklung des MINTplus Studiengangs unter Berücksichtigung der heterogenen Schulwirklichkeit. Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm können hier (URL.) abgerufen werden.

Kasuistik: Allheilmittel der (inklusionsorientierten) Lehrer*innenbildung?

Gastvortrag von Richard Schmidt (Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg) zum Thema Fallarbeit.

Ist die Arbeit an Fällen aus der Schulpraxis ein sinnvoller Bestandteil des Lehramtsstudiums? Dient Fallarbeit also dazu, die Professionalisierung von Lehrpersonen anzubahnen? Der Vortrag widmet sich diesen Fragen, weil der Einbezug von Fallarbeit in das Lehramtsstudium aktuell Hochkonjunktur erfährt. Die Chancen dieses Lehrkonzepts scheinen auch bestechend zu sein: Ganz unabhängig davon, wie die Arbeit am Fall konkret ausgestaltet wird, verspricht sie, die (störende?) Kluft zwischen Theorie und Praxis in der Lehrer*innenbildung zu verringern. Doch was wissen wir über die Wirkung und den Nutzen von Fallarbeit? Ist es zweckhaft, wenn Studierende eine Forscher*innenrolle einnehmen, Unterricht beobachten und erhobene Daten interpretieren oder ist darin gar eine Überforderungen angehender Lehrer*innen zu sehen?

Ferner ist zu fragen, inwiefern die Arbeit an Fällen ein gewinnbringendes Lehr-Lern-Format in Bezug auf Inklusion darstellt. Kann Fallarbeit eine sinnvolle Alternative zu Lehrkonzepten im Bereich Inklusion sein, die bei Studierenden mitunter als “Missionierungstour” wahrgenommen werden? Was können Studierende bei ihrer Arbeit am Fall lernen und besitzt dies auch für ihre spätere beruflichen Praxis Relevanz?

Zeit & Ort

Dienstag 03. Juli, 16:15 Uhr in Raum S 101/A3

Einladung zum Gastvortrag

Inklusion in der Praxis – Ein Besuch aus Griesheim (16.01.2018)

© Nunzia La Delfa, Christiane Galemann
© Nunzia La Delfa, Christiane Galemann

Im Rahmen des Seminars „Gender meets Dis/ability – Intersektionale Perspektiven auf Differenz“ erhielten Lehramtsstudierende in einem Praxisexkurs die Gelegenheit, einen Einblick in inklusive Konzepte der schulischen Praxis zu bekommen.

Als Expertinnen hielten Frau Nunzia La Delfa (Inklusionsbeauftragte der Gerhart-Hauptmann-Schule Griesheim) und Frau Christiane Galemann (Schulleitung der Albert-Schweitzer-Schule Griesheim) einen Vortrag zum Umgang mit Vielfalt an der Schule und beschrieben, auf welchen Ebenen Inklusion im schulischen Kontext stattfinden kann. Dabei wurden vor allem die Strukturen der Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim (kooperative Gesamtschule) näher beleuchtet und verschiedene Fragen zur konkreten Umsetzung von Inklusion diskutiert und beantwortet. In einer Gruppenarbeit durften die Studierenden selbst aktiv werden und sich mit der Frage „Fällt es Menschen auf, wenn andere Menschen oder Personengruppen beabsichtigt oder unbeabsichtigt ausgegrenzt werden?“ auseinandersetzen und mögliche Lösungen für konkrete Ausgrenzungsszenarien überlegen.

Organisiert wurde dieser Praxisexkurs in Zusammenarbeit der QSL-Projekte „(Schul-)Pädagogik der Vielfalt – Inklusiv Lehren und Lernen“ des Instituts für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik und „Umgang mit Heterogenität in der Praxisphase IV des Lehramtsstudiums“ des Zentrums für Lehrerbildung.

Präsentation

Queere Woche

In der Woche vom 22. bis 28.01.2018 findet zum fünften mal die QUEERE WOCHE an der TU Darmstadt statt.

Die Queere Woche ist eine Veranstaltungsreihe, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Differenzverhältnissen aus Perspektive der Gender und Queer Studies auseinandersetzt. Die Veranstaltungsformate (Vorträge, Workshops, öffentliche Seminarsitzungen und studentische Aktivitäten) sind für alle interessierten Besucher*innen, die mehr über die Thematik erfahren möchten, geöffnet. Organisation: Projekt Schulpädagogik der Vielfalt (FB03).

Poster Queere Woche

Wochenplan Queere Woche

Inklusion durch und im Sport

Referentin des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) zu Gast an der TU Darmstadt

Am 11. Juli 2017 hielt Ute Blessing-Kapelke, stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Sportentwicklung im Ressort Chancengleicheit & Diversity, Sport der Generationen, Inklusion, des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) einen Gastvortrag an der Technischen Universität Darmstadt. Der Vortrag wurde von Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung “All Inclusive: Aktuelle Perspektiven und Problemhorizonte inklusiver Schul- und Unterrichtsentwicklung” (Florian Cristobal Klenk – QSl-Projekt: (Schul-)Pädagogik der Vielfalt: inklusiv lehren und lernen) organisiert und veranschaulichte in eindrucksvoller Weise, welche Möglichkeiten exisiteren, um eine inklusive gesellschaftliche Praxis und Organisationsentwicklung im und durch Sport zu gestalten. Die Studierenden und Projektmitarbeiter_innen danken Ute Blessing-Kapelke für ihre Zeit und den informativen Praxisvortrag, der zu produktiven Diskussionen anregte

Weitere Informationen zum Strategiekonzept des DOSB sowie zu den Themen Inklusion und Sport finden unter: https://www.dosb.de/de/inklusion/dosb-fachforum-inklusion/

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Gastvortrag von Carol Hagemann-White zum Thema “Geschlecht als Kategorie: Verschiebungen im Diskurs über Individuen und gesellschaftliche Lebenslagen”

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Am Donnerstag den 22. Juni 2017 wird Prof. i.R. Carol Hagemann-White im Rahmen der Lehrveranstaltung “All Inclusive: Perspektiven und Problemhorizonte inklusiver Schulentwicklung und Bildungspraxis” (Praxislabor) einen Vortrag zum Thema “Geschlecht als Kategorie: Verschiebungen im Diskurs über Individuen und gesellschaftliche Lebenslagen” am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik halten. Der Vortrag ist kostenfrei und für alle interessierten Besucher_innen geöffnet.

Im Vortrag wird zunächst nachgezeichnet, wie das Konzept einer geschlechtsspezifischen Sozialisation für die feministische Diskussion in den 1970er Jahren zentrales Gewicht erhielt, und warum dieses Konzept danach in Frage gestellt wurde. Dabei wird auf den Stellenwert des Themas “Gewalt” eingegangen. In den 1980er Jahren erfolgt eine allgemeine Fokusverlagerung der feministischen Theorie von der Prägung durch gesellschaftliche Strukturen zu einer handlungstheoretischen Perspektive, in der Wechselwirkungen von Subjekt und Umwelt im Mittelpunkt standen. Hier war das Konzept von “Zweigeschlechtlichkeit als kulturelle Konstruktion” verortet. Seit dem Jahrhundertwechsel tritt immer deutlicher eine nahezu ausschließliche Handlungsperspektive in den Vordergrund, was u.a. dazu führt, dass die Frage nach Geschlecht als Kategorie oder Konstruktion und die Frage nach Gewalt im Geschlechterverhältnis auseinander driften. Gründe hierfür sind in widersprüchlichen Entwicklungen in der Gesellschaft der Gegenwart vermutet. Der Vortrag wird vorstellen, wie diese beiden Themen zusammengedacht werden können.

Ort und Zeit: Donnerstag 22 Juni 2017, 17:15 Uhr in Raum S 103/221.

Ankündigung

Queere Woche

Queere Woche Flyer 2017

In der Woche vom 23. – 27.01.2017 finden zum vierten Mal die QUEERE WOCHE an der TU Darmstadt statt. Die Queere Woche ist eine Veranstaltungsreihe, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Differenzverhältnissen aus Perspektive der Gender, Queer und (Dis)Ability Studies auseinandersetzt. Die Veranstaltungsformate (Vorträge, Workshops und reguläre Seminarsitzungen) stehen allen interessierten Besucher_innen, die mehr über Geschlecht, Sexualität und Behinderung erfahren möchten, offen. Organisation: QSL-Projekt „(Schul-)Pädagogik der Vielfalt: Inklusiv Lehren und Lernen“, Praxislabor, Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik, FB03, Technische Universität Darmstadt. Kontakt: f.klenk@apaed.tu-darmstadt.de

Flyer & Progamm

Plakat

QW1

Dokumentation der 14. Lebenden Bibliothek im Rahmen der Queeren Woche

Dokumentation der 14. Lebenden Bibliothek im Rahmen der Queeren Woche

Am Donnerstag, 26.01.2017, fand die 14. “Lebende Bibliothek” von Netzwerk ROPE e.V. im Rahmen der “Queeren Woche” (23.-27.01.2017) an der Technischen Universität Darmstadt statt. Acht “Lebende Bücher” stellten sich den 30 Leser*innen, viele davon Studierende der TU Darmstadt, für insgesamt 32 Gruppen-“Lesungen” zur Verfügung.

Im Folgenden eine Auswahl der schriftlichen Rückmeldungen von “Leser*innen”:

  • Mit Menschen sprechen, die selbstbewusst mit ihrem “Außenseiter sein” umgehen, macht Mut. Mit der Person und nicht über die Person sprechen ist der Weg zur Überwindung von Vorurteilen.
  • Super Sache! Ich dachte, ich wäre bereits sehr offen und würde auch schon viel kennen. Heute habe ich aber nochmal einen super großen, neuen Eindruck bekommen!
  • Man bekam Gesichter und Geschichten zu den eigenen Vorurteilen und konnte somit sich seiner eigenen Meinung bewusst werden.
  • Super Arbeit, vielen Dank für die Möglichkeit, meinen Geist zu erweitern.
  • Unfassbar tolles Konzept! Vielen Dank! Obwohl ich dachte, ich wäre vorurteilsfrei, habe ich gemerkt (bei “Gefangen im eigenen Fett”), dass ich noch Vorurteile hatte, die ich begonnen habe abzubauen."

Link zur Rope-Dokumentation