Kooperationen

Es bestehen zahlreiche Kontakte zu pädagogischen Einrichtungen in der Region. Diese Kontakte werden auf unterschiedlichen Ebenen genutzt:

  • Als Kontaktpool, in dem Studierende über Angebote zur Mitarbeit in Bildungsinstitutionen informiert wird, z.B. im Rahmen von Veranstaltungen, Hospitationen oder Praktika.
  • Als Kooperationspartner*innen für kleinere Forschungsprojekte. Einzelne Studierende erhalten Gelegenheit; in Forschungsprojekten von Kooperationspartnern mitzuarbeiten und werden im Praxislabor wissenschaftlich angeleitet und betreut.
  • Als Forschungsfeld für wissenschaftliche Abschlussarbeiten.
  • Als Kooperationspartner*innen für gemeinsame Lehrveranstaltungen.

Kooperationspartner*innen

  • Moderation: “Demokratiekonferenz” mit Dr. Kemal Bozay (FH Dortmund) zum Thema “Nationalismus und Populismus in der Einwanderungsgesellschaft” am 1. Juni 2017 in Darmstadt.
  • Forschung: Qualitative Bestandsaufnahme zur Beteiligung an Beteiligungsverfahren in Darmstadt von Menschen mit Migrationshintergrund (Dr. Olga Zitzelsberger unter Mitarbeit von Natalie Novakova) 2017
  • Senior*innenarbeit von MSOs in Darmstadt ? Aufbau, Stärkung und Vernetzung (Dr. Olga Zitzelsberger und Sevim Dylong)

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Die Bildungsstätte Anne Frank ist ein Lernort, an dem Jugendliche und Erwachsene der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocausts begegnen. Primärer Bezugspunkt der pädagogischen Arbeit bildet das Tagebuch und die Biographie von Anne Frank, die exemplarisch für die Verfolgung und Vernichtung aller Menschen stehen sollen, die in der Zeit des Nationalsozialismus Opfer von Ausgrenzung, Antisemitismus und Diskriminierung wurden. Unter der Annahme, dass jeder Blick auf die Vergangenheit ein Gegenwärtiger ist, gilt es, das Engagement für die Achtung der Menschenrechte und die Verständigung über den Umgang mit Differenzen zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweisen, sich in den Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit zu setzen. In der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust, versucht die Bildungsstätte mit diesem auf die Gegenwart verwiesenen Ansatz sowohl der Generationenfrage als auch den Herausforderungen einer pluralen Gesellschaft zu begegnen.

Die aktuelle Kooperation des Praxislabors besteht im Rahmen des Projekts Vielfalt bildet!

Es bestehen langjährige Kooperationen zwischen der EKHN und dem Praxislabor. Im Jahr 2007/08 wurde gemeinsam der Workshop „Qualität tut gut“ konzipiert und durchgeführt. Eine Bildungsbedarfserhebung in den Dekanaten der EKHN war Gegenstand einer weiteren Kooperation. Wiss. Mitarbeiter*innen waren hier Ralf Mayer und Dr. Astrid Messerschmidt.

Weiterhin:
Olga Zitzelsberger: Fokusgruppen zur Bedarfsermittlung, in: Zentrum Bildung der EKHN (Hg.): Bildung gut geplant. Leitfaden und Instrumente zur Bedarfserschließung, Darmstadt, 2010.

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Seit 2016 besteht ein Evaluationsprojekt in Kooperation mit dem Deutsch-Syrischen Verein (DSV). Im Rahmen dessen evaluiert das Praxislabor der TU Darmstadt das Inlandsprojekt des DSV „Deutsch-Syrischer Verein – ein starker Partner in Darmstadt“ (http://ds-verein.org/deutsch-syrischer-verein-ein-starker-partner-der-stadt-darmstadt/), welches der Verein in Kooperation mit dem Amt für Interkulturelles und Internationales der Stadt Darmstadt seit 2016 durchführt. Das Praxislabor der TU Darmstadt evaluiert sowohl anhand von Dokumentenanalysen als auch mittels der Durchführung, Aufbereitung und Auswertung von Interviews mit am Inlandsprojekt des DSV beteiligten Akteur*innen die Arbeit sowie die Entwicklung des Vereins. Durch diese wissenschaftliche Evaluation soll das Ziel des Projekts – die Professionalisierung des DSV – erreicht werden.

  • Sexismus in der Werbung: “Nichts für Frauenhände”: Die Arbeit ist auf Initiative des Praxislabors der TU Darmstadt und in Zusammenarbeit mit dem Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt entstanden. Anlass für diese Untersuchung war die Ausstellung „Der Frauenzoo in der Werbung“ im September 2007. Markanteste Ergebnisse waren, dass sich 95% der Befragten die in der Werbung gezeigten Frauenbilder nicht als Vorbild für ihre Tochter, Freundin oder Nichte wünschten. Ebenso fühlte sich der Großteil der Befragten von sexistischer Werbung abgestoßen oder belästigt und wollte die Thematik auch problematisiert wissen. Hierzu nannten sie als mögliches institutionelles Handlungsfeld oft Schule. Unsere zwingendste Konsequenz bestand in der Erkenntnis, dass die Abbildungen gegen die Menschenrechte verstoßen und seitens der Bevölkerung der Wunsch nach Veränderung besteht. So lässt sich keinesfalls rückschließen, dass Werbung nur vorhandene Strukturen widerspiegelt, sondern dass sich diesbezüglich sogar der Wunsch nach einem Aufbrechen stereotyper Rollenbilder ablesen lässt. Hier müssen durch das gezielte Eingreifen der Politik neue Handlungsspielräume (auch für die Pädagogik) geschaffen werden, die wir konkret in einem Empfehlungskatalog benennen.
  • Erhebung zu Computerangeboten für Kinder- und Jugendlichen in Darmstadt: Auch auf dieser Grundlage wurden nunmehr Maßnahmen entwickelt, die Mädchen bei einer Berufswahl im IT-Bereich unterstützen.

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Die aktuelle Kooperation besteht im Rahmen des Projekts Vielfalt bildet! Weitere Informationen.

Von Arbeitnehmer*innen wird heute ein hohes Maß an Veränderungsbereitschaft verlangt. Aufgrund des hohen Innovationsdrucks innerhalb der globalisierten Arbeitswelt ist die permanente Reorganisation der Arbeitsprozesse heute die Regel. Arbeitsrechtliche Schutzbestimmungen und Aspekte der Mitbestimmung werden hingegen an den einzelnen europäischen Betriebsstätten oft unterschiedlich umgesetzt.

Um die eigenen Rechte und Anliegen gezielt umsetzen zu können, müssen sich die Arbeitnehmervertreter*innen der einzelnen Unternehmensstandorte regelmäßig auszutauschen, um ihre Strategien abzustimmen. Für diese Aufgabe gilt es, die europäischen Betriebsräte fit zu machen. Die Gewerkschaften bieten zu diesem Zweck neben Sprachkursen auch Schulungen z.B. zu rechtlichen Grundlagen oder zur Arbeit in international zusammengesetzten Gremien an.

In einem großen, internationalen Forschungsprojekt „Trans Quali-EWC“, gefördert von der Europäischen Union, der Hans-Böckler-Stiftung und der Otto-Brenner-Stiftung, erarbeiten Mitarbeiter*innen des Praxislabors des Institutes für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik gemeinsam mit anderen europäischen Gewerkschaften und Instituten neue Qualifizierungsangebote für europäische Betriebsräte.

Ziel der Kooperation ist es u.a. eine Musterkonzeption für internationale EBR Schulungen zu erarbeiten, welche von den Projektpartnern (ETUI, Solidarnoc, Metalowców, Unite the union, und der IG Metall) für ihre jeweiligen Schulungen angepasst wird.

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Die aktuelle Kooperation besteht im Rahmen des Projekts Vielfalt bildet!

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Im Rahmen des medienpädagogischen Projekts Diversity goes digitalerstellen Studierende Erklärvideos zu den Differenzkategorien Heteronormativität, Ethnizität/Rassismus, Dis/Ability, Klassismus/Milieu und Intersektionalität/Mehrfachdiskriminierung. Hierbei werden sie durch die lebenden Bücher unterstützt.

Projektverantwortliche sind Derman Aygün und Florian Klenk.

Ansprechperson der Lebendigen Bibliothek: Sven Rasch

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Im Zeitraum von 2018 – 2020 übernimmt das Praxislabor die Prozessevaluation des Projekts „Bildungsteilhabe durch Elternempowerment- Elternbildungsarbeit in und mit Darmstädter Grundschulen." Dieses wird im Rahmen des Landesprogrammes „WIR – Wegweisende Integrationsansätze realisieren“ umgesetzt. Projektträger ist das Amt für Interkulturelles und Internationales der Stadt Darmstadt. Die Projektkoordination und Umsetzung übernimmt die Mobile Praxis GmbH, die über langjährige Expertise auf den Wirkungsebenen Elternarbeit, Erziehungsberatung, Sprach- und Entwicklungsförderung sowie Schulsozialarbeit verfügt.

Ziel des Projektes ist die interkulturelle Öffnung, die sowohl eine Stärkung der migrantischen Eltern in der Rolle als Eltern im Schulsystem als auch der Schulen im Umgang mit Vielfalt im Kontext der Migrationsgesellschaft ermöglichen soll. Migrant*innenselbstorganisationen werden dabei als zentrale Akteure der Elternbildungsarbeit an Schulen eingebunden.

Die Grundschulen Bessunger Schule, Frankensteinschule und die Wilhelm-Hauff-Schule nehmen an dem Projekt teil und formulierten im Austausch mit den Migrantenselbstorganisationen Ziele, die im Projektzeitraum erreicht werden sollen.

Das Evaluationsteam: Frau Dr. Zitzelsberger, Mariam Amirpur und Sevim Dylong M.A.

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Das Praxislabor kooperiert im Rahmen des Projekts Vielfalt bildet! mit unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Selbstorganisationen, um diese in ihrer Expertise anzuerkennen. Aktuelle Kooperationspartner*innen sind: